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ESP32 · WS2812B · 5 × 30 Pixel · Android

150 Pixel,
die den Kindern gehören

Pixora ist eine LED-Matrix aus einem WS2812B-Band, das zu einem Raster aus 5 × 30 Zellen gelegt ist. Ein 3D-gedrucktes Gitter trennt die Zellen voneinander, damit jede einzeln leuchtet – wie ein echtes Pixel. Gesteuert wird alles über Bluetooth aus einer Android-App: fertige Muster antippen, einzelne Pixel malen oder ganze Abläufe zusammenstellen.

150 Pixel in 5 Zeilen × 30 Spalten
1 Datenleitung WS2812B in Reihe, ein GPIO
0 Konten Bluetooth statt Cloud
Die Idee

Ein Lichtband wird zur Leinwand

Ein LED-Streifen an der Wand ist hübsch, aber beliebig. Erst das Raster macht daraus etwas, mit dem sich spielen lässt: Jede Zelle bekommt ihre eigene Kammer, das Licht bleibt darin, und aus 150 Lichtpunkten werden 150 Pixel, die sich einzeln ansprechen lassen – als Bild, als Text, als Animation.

Raster statt Streifen

Das gedruckte Gitter trennt die Zellen optisch. Ohne es verwischt jede LED in ihre Nachbarn – mit ihm wird aus einem Band ein Bildschirm.

Von Kindern bedienbar

Muster antippen genügt. Wer mehr will, malt Pixel für Pixel – ohne Anleitung, ohne Anmeldung, ohne dass etwas kaputtgehen kann.

Bilder werden Abläufe

Mehrere Bilder hintereinander, je mit eigener Haltezeit, ergeben eine Timeline – der Weg vom Einzelbild zum Daumenkino.

Bluetooth, kein Netz

Die App spricht direkt mit dem ESP32. Kein WLAN-Passwort, kein Server, keine Kinderdaten, die irgendwo landen könnten.

So läuft es

Vom Tippen bis zum Leuchten

  1. Die App sucht das Gerät über Bluetooth und verbindet sich.
  2. Ein Muster antippen oder im Editor Pixel für Pixel eine Vorlage malen.
  3. Mehrere Bilder zu einer Timeline verketten und Haltezeiten setzen.
  4. Der ESP32 nimmt das Bild entgegen und schiebt es aufs Band – 150 LEDs, eine Leitung.
Steuerung im Detail

Jede Zelle für sich: Was hier ein span ist, ist an der Wand eine Kammer mit genau einer LED darin.

Stand der Dinge

Ehrlich auf halbem Weg

Pixora ist ein Bastelprojekt und entsprechend unfertig. Was läuft, läuft: Die App findet die Matrix, koppelt sie ohne Rückfrage und schickt Muster, gemalte Bilder und Timelines hin; die Firmware behält, was sie zeigt, auch wenn der Strom weg war. Was fehlt, ist die Wand selbst – bewiesen ist alles bisher an zehn LEDs auf dem Schreibtisch, nicht an 150 hinter dem Raster. Was hier steht, ist der ungeschönte Stand.

Die App
  • Raster konstruiert und gedruckt
    5 × 30 Kammern, passend zum Abstand der LEDs auf dem Band.
  • Projektseite
    Diese Seite unter placenet.de/pixora.
  • ESP32-Firmware
    Bluetooth-Gegenstelle, Bildpuffer, Musterbibliothek und Timeline-Abspieler. Was sie zeigt, überlebt das Ziehen des Steckers.
  • Android-App
    Sucht die Matrix, koppelt sie ohne Rückfrage und verbindet sich beim Start still wieder. Bei mehreren Wänden zeigt jede ihre Kennziffer, und das Kind tippt die, die es leuchten sieht.
  • Pixel-Editor und Timelines
    Malen, sechs Farben und ein Radierer, Bilder zu einer Folge verketten und abspielen lassen – der Teil, für den das Ganze eigentlich gebaut wird.
  • Die Wand mit 150 Pixeln
    Band schneiden, in fünf Bahnen legen, an drei Punkten einspeisen. Erst dort zeigt sich, ob die Umrechnung über 5 × 30 stimmt und ob das Netzteil trägt.

Nachbauen? Gerne.

Ein Projekt von placenet.de. Die Teileliste steht auf der Hardware-Seite, das Druckmodell liegt im Repository. Fragen, Kritik und bessere Ideen sind ausdrücklich willkommen.

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